Um die Farbe der natürlichen Zähne
zu ändern, kann man zwei Methoden einsetzen. Zum einen kann man die Zähne zu Hause aufhellen, zum andern kann man die Zähne in der Praxis aufhellen lassen.

Die Methode des so genannten
Home-Bleaching ist sehr bewährt.
Sie wird seit fast 20 Jahren angewandt
und gilt als die sicherste Methode überhaupt. Der Patient trägt nachts eine Folie, die den Zähnen eng anliegt und
in die eine dünne Schicht Aufhellungsgel auf Peroxid-Basis eingebracht wird.
Die Konzentration ist gering (10%) und die Einwirkzeit ist so abgestimmt, dass nachgewiesenermaßen die Zahnnerven nicht geschädigt werden.
Ein solcher Bleaching-Prozess dauert ein bis zwei Wochen. Dabei kann das Wohlgefühl des Patienten ein wenig beeinträchtigt sein: das Zahnfleisch kann während der Anwendung leicht irritiert werden und die Zähne können vorübergehend temperaturempfindlich werden. Diese Symptome klingen jedoch vollständig ab, wenn man die Folie einen oder zwei Tage lang aussetzt.

Die Alternative zum Home-Bleaching ist das Office-Bleaching. Dies hat den Vorteil, dass es in der Praxis in einer Sitzung von ein bis zwei Stunden durchgeführt wird.
Hier wird ein höher konzentriertes Aufhellungsgel auf Peroxid-Basis
(35%) eingesetzt. Diese Methode ist
für den Patienten sehr bequem, weil
sie schnell angewendet ist und weil die Zahn- und Zahnfleischempfindlichkeit nur einen bis zwei Tage andauert.
Sie führt weiterhin zu einer Aufhellung sehr dunkler Zähne, die nur durch sie erreicht werden kann.
Das Office-Bleaching ist ebenfalls bewährt; es wird mittlerweile seit zehn Jahren angewandt. Neuere Formen
des Office-Bleaching mit hoch konzentriertem Aufhellungsgel und verstärkter Lichtenergie aus Aufhellungslampen lehnen wir z. Zt. noch ab, weil Studien zu dieser Therapieform nicht über zehn Jahre durchgeführt wurden.