Wenn eine Karies den Zahn angreift, bildet sich ein zur Wurzel hin größer werdender Defekt.
Der Zahnarzt wird diesen Defekt reinigen und mit einer Füllung aus Kunststoff (Komposit) nicht
vergrößern müssen, anders, als es
vor Jahren für Amalgam noch nötig
war. Deswegen gilt Kunststoff als substanzschonend oder mit entsprechender Technik sogar als minimal invasiv. Die Füllung ist zahnfarben und hält je nach Größe
im Mittel fünf bis sieben Jahre.

Bei größeren Defekten sollten Einlagefüllungen (Inlays) eingesetzt werden, die im Zahnlabor individuell hergestellt werden. Für ein Inlay
wird der Defekt leicht verändert.
Er muss nach unten hin schmaler werden, damit das Inlay eingeschoben werden kann.
Das Vollkeramikinlay rekonstruiert
den Zahn in seiner ursprünglichen
Farbe und Form. Es erlaubt eine verhältnismäßig substanzschonende Präparation des Zahnes und hält im Mittel zehn Jahre und mehr. Beim Knirscher sollte die Verwendung äußerst sorgfältig geprüft werden
und gegebenenfalls nur mit einer nächtlichen Entspannungsschiene benutzt werden.

Das Hochgoldinlay ist wie der Name sagt, goldfarben. Es hat seinen
Namen von der Legierung, in der in hohen Prozentsätzen Edelmetalle enthalten sind, so dass eine sehr genaue Passung der Restauration erhalten
wird. Es hält im Mittel zehn Jahre und mehr, im Einzelfall sogar erheblich länger.
Karies – Kunstoff – InlayKaries-Kunstoff-Inlay