Wir verwenden die für den Einzelfall geeigneteste Methode und arbeiten
sehr gerne schonend mit ihren körpereigenen Wachstumsfaktoren. Diese können wir aus einer geringen Menge Eigenblut gewinnen, ohne dass Ihnen Beschwerden entstehen oder Fremdstoffe hinzugefügt werden müssen. Während früher
viele Allgemeinerkrankungen eine Implantation verhindert haben, sind
dies heute nur Stoffwechsel- und Knochenerkrankungen in sehr starker Ausprägung.

Ein Gespräch des Zahnarztes mit dem Internisten oder Allgemeinmediziner klärt dies. Anders als z. B. ein künstliches Hüftgelenk müssen Zahnimplantate nicht ausgewechselt werden, sondern können ein Leben
lang halten. Im Gegensatz zur Transplantation von Organen wird
keine medikamentöse Therapie zur Unterstützung nötig.
Implantate sollten in eine keimarme Umgebung eingebracht werden, um
eine mögliche Infektion der Implantate auszuschließen. Deswegen sollten Karies und Parodontitis vorher behandelt werden und die Mundhygiene sollte gut sein.

Rauchen erschwert vor allem
schwierige Implantationen und Eingriffe an der Kieferhöhle. Die Prognose ist in der Folge ungünstiger. Zum Langzeiterhalt gibt es Hinweise, dass drei Zigaretten pro Tag toleriert werden, obwohl wir uns sehr wünschen, dass unsere Implantatpatienten nicht rauchen.

Die Anzahl der benötigten Zahnimplantate hängt ab von der
Anzahl der fehlenden Zähne, der Art des gewünschten Zahnersatzes – fest oder herausnehmbar – sowie der Qualität von Knochen und Kaukräften. Ein festsitzender Ersatz kann ab
sechs Implantaten im Unterkiefer gefertigt werden. Im weniger haltbaren Oberkieferknochen werden in der Literatur acht Implantate empfohlen.