Vier zeitgleiche Tendenzen revolutionieren derzeit die Zahnmedizin:


Die präventive Zahnmedizin erspart dem Patienten Schmerzen und Kosten. Die "minimal-invasive Zahnmedizin

gibt dem Zahnarzt die Mittel an die Hand, so viel Substanz als möglich
zu erhalten. Die demokratische Zahnmedizin oder patient-participating dentistry fördert den mündigen Patienten.


Die ganzheitliche Zahnmedizin will
den Körper vor Einflüssen der Zähne und der Zahnbehandlung schützen.
Von den vier Tendenzen ist die
präventive Zahnmedizin die wichigste, da sie die Volkskrankheiten Karies und Parodontitis um 95% zurückdrängt, indem Schäden an den Zähnen von vorneherein vermieden werden.

Die minimal-invasive Zahnmedizin ist
für die eigentliche Therapie revolutionär,
da in der Geschichte der Zahnmedizin erstmalig jede gesunde Zahnsubstanz erhalten werden kann.


Die demokratische Zahnmedizin ist so neu, dass sie den Begriff patient-participating dentistry nur schlecht übersetzt. Sie akzeptiert den Patienten als mündigen Partner, der, vom Zahnarzt aufgeklärt, seine Wünsche und Ziele bei der Behandlung formulieren kann. Damit wird die Zahnmedizin zur Vorreiterin einer transparenten und demokratischen Medizin der Zukunft.


Die ganzheitliche Zahnmedizin ist sicher die kleinste und unakademischste Umwälzung und wird in Deutschland ernster genommen als im Ausland.
Doch ähnlich wie aus dem manchmal ungeliebten Umweltschutz erwachsen vielleicht gerade hier spannende neue Herausforderungen.

Zahnärzten, Ärzten und Patienten sind die Fortschritte der Zahnmedizin zu
oft nicht bewusst. Würden diese konsequent genutzt, entstünden den Patienten weniger Schmerzen, geringere Kosten und eine stark verbesserte Zahngesundheit. Feste und schöne Zähne bewirken ein vollkommen anderes Selbstwertgefühl als eine herausnehmbare Prothese.